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Inhaltsstoffe Potenzmittel

Die im Folgenden aufgeführten Inhaltsstoffe finden sich in den meisten natürlichen Potenzmitteln wieder:


Arginin
Arginin ... ist eine Quelle energiereicher Stickstoff - Phosphat - Verbindungen in Organismen. Arginin ist an zahlreichen Funktionen im Körper beteiligt. Aus L-Arginin wird Stickstoffmonoxid (NO) gebildet, welches für die Gefäßerweiterung und damit zur Regulation des Blutflusses benötigt wird. Über die Bildung von NO kann L-Arginin zudem die Regulierung des Zucker- und Blutfettspiegels unterstützen. Untersuchungen haben gezeigt, dass L-Arginin auch zur Verbesserung der Pumpleistung des Herzens beitragen kann. Im Hormonstoffwechsel spielt L-Arginin ebenfalls eine wichtige Rolle: Für die Freisetzung von Wachstumshormonen und auch Insulin ist L-Arginin erforderlich. Darüber hinaus trägt die Aminosäure zu einem gut funktionierenden Immunsystem bei.
Ascorbinsäure
Ascorbinsäure ist eine organische Säure. Da sie leicht oxidierbar ist, wirkt sie antoxidativ. (Antioxidantien werden in Lebensmitteln und in Kunststoffen eingesetzt, um die Oxidation empfindlicher Moleküle zu verhindern, also die Reaktion mit dem Luftsauerstoff oder anderen oxidierenden Chemikalien). Sie ist sehr gut wasserlöslich und kristallisiert in Form eines farblosen Pulvers. Ihre wichtigste Eigenschaft ist die physiologische Wirkung als Vitamin.
Koffein
Koffein (auch Coffein oder veraltet Thein und Tein, fälschlich Teein) ist ein Purin-Alkaloid und ein anregend wirkender Bestandteil von Genussmitteln wie Kaffee, Tee, Cola, Mate, Guarana, Energy Drinks und Kakao. Es ist eines der ältesten, wirksamsten und am besten verträglichen Stimulanzien. Koffein ist ein weißes geruchloses Pulver.
Koffein hat zwar ein relativ breites Wirkungsspektrum, doch ist es bei "vernünftigen" Dosen in erster Linie ein Stimulans. Darunter versteht man im Allgemeinen eine Substanz mit erregender Wirkung auf die Psyche, die Antrieb sowie Konzentration steigert und Müdigkeitserscheinungen beseitigt. Bei niedrigen Dosen tritt fast ausschließlich diese zentral erregende Wirkung des Koffeins hervor, es werden also vor allem psychische Grundfunktionen wie Antrieb und Stimmung beeinflusst. Durch höhere Dosen kommt es auch zu einer Anregung von Atemzentrum und Kreislauf.
Guarana
Guaraná ist den Indios im Amazonasgebiet schon seit Jahrhunderten bekannt. Die geschälten und getrockneten Samen werden zu einem hellbraunen Pulver zermahlen, in Wasser aufgeschwemmt und mit Honig gesüßt getrunken. Das Getränk wirkt ähnlich wie Kaffee anregend und dämpft Hungergefühle.
Heute wird aus Guaranáextrakten von vielen brasilianischen Getränkeherstellern (u.a. Antarctica, Brahma, Kicos, Kuat) ein für Brasilien typisches limonadeähnliches Erfrischungsgetränk hergestellt, welches synonym als Guaraná bezeichnet wird.
Verbreitung finden auch Schokolade, Kaugummi und Energy Drinks mit Guaranáanteil. Auch in Bio-Cola ist der Stoff manchmal enthalten.
Guaraná enthält mehr Koffein als Kaffee und Tee. Der Anteil der Gerbstoffe liegt bei etwa 25 Prozent, was die Wirkung des Koffeins verzögert und verlängert. Außerdem sind Thebromin und Theophylin enthalten. Die Substanz wird einigen so genannten Energy Drinks zugesetzt, ist aber auch separat als Nahrungsergänzungsmittel im Handel erhältlich. Die Produkte werden als "Wachmacher" und "Energiespender" beworben. Außerdem gelten Guaraná-Produkte in Fitnesskreisen und bei Bodybuildern als leistungsfördernd.
Maca
Die Maca-Pflanze, Lepidium peruvianum Chacón wird auch heute noch mit ihrer früheren Bezeichnung Lepidium meyenii Walp bezeichnet. Die Maca-Pflanze gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae). Sie stammt aus Südamerika und wächst in den peruanischen Hochebenen in den Anden. Dort wird sie seit ungefähr 2000 Jahren angebaut. Die Pflanze wird etwa 20 cm hoch, hat eine Hauptwurzel sowie sekundäre Knollenwurzeln.
Der oberirdische Teil der Pflanze wird als Gemüse verzehrt, die Wurzelknollen können entweder frisch verzehrt oder durch Trocknung haltbar gemacht und als Pulver gerieben eingenommen werden. In der Natur ist Maca extremen klimatischen Bedingungen (starke Temperaturschwankungen, kontinuierliche kräftige Winde und intensive UV-Strahlung durch die Höhenlage) ausgesetzt. Insgesamt handelt es sich bei Maca um eine robuste Pflanze mit hoher Widerstandskraft.
Die Maca-Wurzel enthält Eiweiße, viel Eisen, Zink, Magnesium, Kalzium, Kohlenhydrate, Phosphor, Zucker, Stärkestoffe, wichtige Mineralstoffe und nahezu alle Vitamine.
Außerdem werden der Maca-Wurzel positive Effekte auf die körperliche Leistungsfähigkeit (ähnlich der Wirkung von Anabolika) und die psychische Belastbarkeit zugeschrieben.
Ferner enthält die Maca-Wurzel hormonähnliche Stoffe, die einerseits die Durchblutung der Beckengegend fördern, andererseits die Testosteron- bzw. Östrogen-Bildung beeinflussen.
Daher werden Nahrungsergänzungsmittel, die Maca-Pulver enthalten, in Europa und den USA seit einiger Zeit als "Viagra der Natur" vermarktet.
Studien aus Südamerika und den Vereinigten Staaten zeigen jedoch, dass Probanden von einer Steigerung der sexuellen Lust und Leistungsfähigkeit, einem gestärkten Immunsystem und mehr Energie berichten, weiter soll Depressionen und chronischer Müdigkeit entgegengewirkt werden.
Der peruanische Wissenschaftler Gustavo Gonzales gab zwölf Männern zwischen 20 und 40 Jahren drei Monate lang Maca und untersuchte danach ihre Fertilität. Schon nach zwei Wochen konnte er eine durchschnittliche Verdopplung der Spermienzahl feststellen. Gleichzeitig wurden mehr männliche Hormone gebildet und die Probanden beschwörten, dass ihr sexuelles Verlangen deutlich zugenommen hätte.
Ein chinesischer Wissenschaftler namens Qun Yi Zhengs veröffentlichte in der Zeitschrift "Urology" Forschungsergebnisse, nach denen Testmäuse je nach dargereichter Menge Maca zu 13 bis 67 Orgasmen in drei Stunden fähig waren.
Der Neurologe Fernando Cabieses, der ebenfalls die potenzfördernde Wirkung von Maca untersuchte, stellte fest, dass die Pflanze nicht nur die Erektionsfähigkeit steigert, sondern langfristig auch den allgemeinem Antrieb, sich sexuell zu betätigen.
Muira Puama
Die Verdienste von Muira Puama, einem brasilianischen Busch, der auch unter dem Namen 'Potenzholz' (potency wood) bekannt ist, sind unbestritten.
Deutliche Vitalisierung und Verstärkung des Sexualtriebes!
Neuere Studien haben die traditionellen Anwendungsgebiete vollauf bestätigt.
Dr. Jacques Waynberg, Institut für Sexualforschung in Paris, behandelte 262 männliche Personen mit vermindertem Sexualtrieb und Erektionsstörung mit 1 bis 2,5 g Muira-Extrakt pro Tag. Bereits nach 2 Wochen berichteten 51% der von Erektionsstörung Betroffenen über deutliche Verbesserung. 62% derjenigen, die über schwachen Sex-Trieb klagten, sprachen von einem deutlich dynamisierenden Effekt.
Eine zweite Studie von Waynberg umfasste 100 Teilnehmer, die unter Impotenz, Libidoverlust und sexuellen Problemen infolge allgemeiner Schwäche, Erschöpfung, Kraftlosigkeit oder Hinfälligkeit litten. Nach der Behandlung war bei 66% der Teilnehmer eine deutliche Zunahme der Häufigkeit von Geschlechtsverkehr festzustellen. Von 46 Teilnehmern, die über Lustlosigkeit klagten, sagten 70%, ihre Libido habe sich erheblich verbessert. 55% sagten aus, sie könnten jetzt die Erektion während des Verkehrs konstant aufrechterhalten. Andere Vorzüge, die auffielen, waren verminderte Erschöpfung, verbesserter Schlaf und gehäufte Morgenerektionen.
Muira puama war umso wirkungsvoller, je weniger psychosomatische Probleme involviert waren. Bei den 26 Teilnehmern, die mit "sexueller Schwäche" ohne erkennbare psychosomatische Probleme diagnostiziert worden waren, behob Muira die Schwäche bei allen Teilnehmern (100%), Lustlosigkeit bei 85% und Erektionsstörungen bei 90% der Fälle. Ein Muira puama Spitzenprodukt ist Androxan forte. Die Kombination der Inhaltsstoffe ist kräftig aphrodisisch und tonisierend wirksam und erhöht den freien Testosteronanteil erheblich.
Hier die Aussage eines Anwenders:
"Bereits nach einer Woche spürte ich die Wirkung der Tabletten und jetzt, einen Monat später, fühle ich mich so potent und kraftvoll wie zuletzt vor vielen Jahren. Ich bin froh, daß ich den Versuch mit Ihrem Mittel gemacht habe!"
Taurin
Seit den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts setzt man Taurin im asiatischen Raum bestimmten Lebensmitteln zu, da angenommen wird, dass davon eine gesundheitsfördernde Wirkung ausgeht.
Aufgrund der sich in den letzten Jahren stark ausbreitenden Fitness- und Wellnessbewegung hielt die Substanz im westlichen Raum Einzug und erfreut sich auch hierzulande wachsender Beliebtheit.
Taurin ist eine biologisch wichtige chemische Verbindung. Der erwachsene menschliche Körper kann Taurin aus den Stoffen Cysten und Vitamin B6 selbst herstellen.
Bekannt ist Taurin als Zusatz in Energy Drinks. Beispielsweise enthält Muttermilch pro Liter eine Konzentration zwischen 25 bis 50 Milligramm an Taurin. Eine Dose (250 mL) eines bekannten Energy Drinks enthält 1000 Milligramm (1g) Taurin, ein Erwachsener mit 70 kg Gewicht hat ungefähr 70 Gramm Taurin im Körper. Dies findet sich vor allem in Muskeln, Gehirn, Herz und Blut.
Taurin wird vor allem in Japan im Zuge einer homöopathischen und „ganzheitlichen“ Behandlung bestimmter Krankheiten von Herz und Kreislauf angewandt. Seine positiv inotrope, d. h. kontraktionsstärkesteigernde Wirkung auf den Herzmuskel ist in einigen Studien belegt. Orale Gaben senken Bluthochdruck und mildern in Kombination mit „herkömmlichen“ Medikamenten die Beschwerden nach einem Herzinfarkt.
Taurin ist in der Lage erhöhte Blutfettwerte bei cholesterin- und fettreicher Ernährung zu senken!
"Taurin ist eine wichtige Aminosäure. Gut für Dicke und Genießer. Denn Taurin verbessert die Fettverbrennung um den Faktor 4." (Zitat aus dem Buch "Die Diät" von Dr. Ulrich Strunz)
Tribulus
Tribulus terrestris (Tribosteron) stellt eine Mischung aus verschiedenen Wirkstoffbereichen, wie beispielsweise Alkaloide und Nitrate dar. Gewonnen werden die Substanzen aus einem Dornengewächs der Tribulus - Gattung. Pflanzen dieser Gattung enthalten darüber hinaus steroidähnliche Verbindungen, Saponine. Saponine gehören zu den so genannten Phytosterinen, die zur Behandlung von benigner Prostatahyperplasie, aber auch zur Beeinflussung der Östrogensynthese verwendet werden.
Angepriesen als "natürliches Anabolika" (natural anabolica) versprechen Hersteller solcher Supplemente eine Steigerung des Testosteronspiegels und damit verbunden ein höheres Maß an Muskelwachstum (Kraft), eine verminderte Wassereinlagerung im Gewebe und ein höheres Maß an Ausdauer.
Da es als "natürliches" Anabolika" bezeichnet wird, soll es angeblich auch keine Nebenwirkungen besitzen. Während eine positive Auswirkung auf den Sexualtrieb denkbar ist und Saponine - wie bereits oben geschildert - zur Behandlung benigner Prostatahyperplasie, sowie zur Beeinflussung der Östrogensynthese verwendet werden, liegen keine Untersuchungen vor, welche die angepriesenen Wirkungen belegen könnten.
Vitamine B2, B6
Vitamine sind organische Verbindungen, die vom Organismus nicht als Energieträger, sondern für andere lebenswichtige Funktionen benötigt werden, die jedoch vom Stoffwechsel zum größten Teil nicht synthetisiert werden können. Sie müssen deshalb mit der Nahrung aufgenommen werden. Einige Vitamine werden dem Körper als Vorstufen (Provitamine) zugeführt, die dann erst im Körper in die Wirkform umgewandelt werden. Man unterteilt Vitamine in fettlösliche (lipophile) und wasserlösliche (hydrophile) Vitamine.
Dass Vitamine benötigt werden, ist zumindest bei einigen Vitaminen genetisch bedingt. Verschiedene Lebewesen benötigen daher individuelle Vitamine. Allgemein werden aber nur die für Menschen lebenswichtigen Stoffe als Vitamine bezeichnet.
Vitamin B6 wird im Körper benötigt, um Glückshormone wie Serotonin und Dopamin sowie das Hormon Melatonin herzustellen, welches den Schlaf-Wach-Rhythmus reguliert.
Vitamin B1 (Thiamin) spielt im Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel als Coenzym eine wichtige Rolle und trägt dazu bei, dass der Körper Energie aus der Nahrung gewinnen kann. Weiterhin übernimmt es die Funktion des Antagonisten von Acetylcholin im Nervensystem. Thiamin wird auch als "Nervenvitamin" bezeichnet: Es spielt eine wichtige Rolle bei der Reizübertragung von den Nerven auf die Muskeln.
Vitamin B2, auch als Riboflavin bezeichnet, ist ein wichtiges Vitamin für Haut und Haar, Sehschärfe und Wachstum. Vitamin B2 ist notwendig für den Abbau von Fett und Eiweiß. Der tägliche Bedarf beträgt 1-2mg, in der Schwangerschaft etwas mehr. Ein Teil dieses Bedarfes wird von den Darmbakterien gebildet. Vit. B2 ist enthalten u. a. in Hefe, Getreide, Hülsenfrüchten, Milch, Käse und Innereien.
Yams- Wurzel
In vielen südlichen Ländern stellt die Yamswurzel dank ihrer Nährkraft ein wichtiges Nahrungsmittel dar, ähnlich wie bei uns Kartoffeln oder Brot.
Die Wurzel der Yamspflanze enthält jedoch auch pflanzliche Hormone (Phytohormone), die eine Linderung von Wechseljahrs- und Menstruationsbeschwerden bewirken.
Auch für allerlei andere gesundheitliche Probleme ist Yams hilfreich:
entspannend, entzündungshemmend, krampflösend, schmerzlindernd, schweisstreibend, Depressionen, Wechseljahrsbeschwerden, Menstruationsbescherden, Prämenstruelles Syndrom, Libido stärkend, Hormonelle Störungen, Osteoporose, Spannungen in den Brüsten, Geburt erleichternd, Übergewicht durch Hormonstörungen, Nervosität, Alterserscheinungen (Anti Aging), Blutgefässe erweiternd.

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