Rezeptpflichtige Potenzmittel
Dubiose Internetanbieter haben Produkte fast aller renommierten Arzneimittelhersteller im Visier. Unter anderem davon
betroffen sind Pfizer mit seinem Produkt Viagra, Bayer HealthCare und sein Arzneimittel Levitra und Lilly mit dem Prdoukte
Cialis 1)(alle diese Produkte dienen der Behandlung der erektilen Dysfunktion, landläufig Impotenz).
Fälschungen dieser Medikamente sind natürlich auch in Deutschland aufgetaucht. Diese waren aber leicht zu erkennen: Zwar
waren die falschen Pillen äußerlich vom Laien kaum noch vom Original zu unterscheiden, allerdings wurden sie lose in
Plastikbeutelchen gefüllt an die Kunden ausgeliefert.
Die fadenscheinige Begründung für diese Art der „Verpackung“: In einigen Fällen war eine schriftliche Notiz beigefügt, dass
die Gefahr bestünde, die Tabletten könnten auf dem Weg zum Kunden andernfalls gestohlen werden. Bei anderen wurde eine Kopie
des Originalbeipackzettels beigefügt.
In keinem der Fälle wurde von den Patienten ein ärztliches Rezept verlangt. Zudem lag der Preis der gefälschten Tabletten
teilweise sogar über dem der Originale.
Hinter den Webseiten (angeblich geht es um ca. 400 miteinander verknüpfte Internetseiten) steht ein international operierendes
kriminelles Netzwerk, über das vor allem so genannte „Lifestyle“-Medikamente (Potenzmittel, Präparate gegen Haarausfall und
zur Gewichtsreduzierung) sowie vermeintliche Naturheilmittel angeboten werden. Tausende deutsche Patienten wurden bereits
geschädigt.
Lösungen gibt es für die meisten Männer
Eine erfüllte Sexualität ist wichtig. Denn das körperliche Wohlbefinden, die gute Stimmung in der Beziehung und auch das
eigene Selbstvertrauen profitieren davon. Wenn Erektionsstörungen ein funktionierendes Liebesleben verhindern, bringt
Abwarten meist gar nichts. Denn von allein gehen Erektionsstörungen nicht wieder weg. Ein Gang zum Arzt und eine Abklärung
individueller Ursachen eröffnet die Chance, geeignete Lösungsmöglichkeiten zu finden und Lust und Leidenschaft wieder zu
genießen. Viele Männer haben gehörigen Respekt vor dem Arztgespräch zu einem solch scheinbar brisanten Thema, seinen Fragen
und den dazu gehörenden Untersuchungen.
Das ist völlig unnötig: Erektionsstörungen sind längst kein Tabu mehr und stehen im Fokus der modernen Medizin.
Diese Möglichkeiten gibt es:
Medikamente in Tablettenform
Verschiedene Wirkstoffe, so genannte PDE-5-Hemmer, wirken direkt auf den Bluteinstrom in den Penis und damit auf die Erektion.
Ihre Anwendung ist einfach: Die Tabletten werden etwa eine Stunde vor dem Geschlechtsverkehr eingenommen und wirken mehrere
Stunden. Das aber nur bei sexueller Erregung – wenn sich also eine lustvolle Gelegenheit ergibt, geben PDE-5-Hemmstoffe
Schützenhilfe.
Viagra
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